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| Für den Inhalt dieser Seite verantwortlich: Fr. Wandl |
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| Bundesland: |
Niederösterreich |
| Politischer Bezirk: |
Gmünd (GD) |
| Fläche: |
82.4 km² |
| Seehöhe: |
714 m.ü.A. |
| Einwohner: |
1526 (Volkszählung 2001) |
| Gemeindekennzahl: |
30910 |
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Geschichte |
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Bad Großpertholz liegt südlich vom Nebelstein an der alten Handelsstraße von Gmünd über Freistadt nach Linz. Das Gebiet gehört zum böhmisch-mährischen Massiv, das durch seine Höhenlage (700 m) und den großen Waldreichtum gekennzeichnet wird.
1150 erhielt Udalrich v. Stiefern für seine Verdienste von König Konrad III. einen großen Besitz im Walde von Wurmbrand. Seine Söhne Berthold und Wikhart gründeten die nach ihnen benannten Siedlungen Bertholds und Weikartschlag. Der Ort Bertholds entwickelt sich zufolge seiner Lage bald zu einem Verwaltungs- und Amtssitz. Nach verschiedenen Besitzwechseln erwirbt General- u. Reformationskommissär Joachim Enzmüller dieses Gebiet und hat an der wirtschaftlichen Entwicklung maßgeblichen Anteil. Die Erbauung des Schlosses samt Kapelle kennzeichnet den Ort als Herrschaftssitz. 1685 übernahm Karl v. Hackelberg die Herrschaft. Nach dem Aussterben der Hackelbergs erbte 1922 Luise Lazariny (geb. Hackelberg) den desolaten Besitz. Sie veräußerte ihn an die Brüder Pfleiderer aus Heilbronn, die den Besitz wieder in Ordnung brachten.
Durch die Gemeindezusammenlegung in den Jahren 1969 bis 1971 entstand die Großgemeinde Großpertholz mit einer Fläche von 8.238 ha, wovon der Wald eine Fläche von ca. 80 % beansprucht.
Bei idealer Höhenlage, einem kühlen feuchten Klima und der vorhandenen Silikatunterlage sind die klimatischen und geologischen Bedingungen für die Entstehung der Hochmoore erfüllt. Diese wurden nach dem 2. Weltkrieg auf ihre Verwendbarkeit untersucht und so fand man in der "Habigerau" bei Reichenau ein hochwertiges Heilmoor. Das Großpertholzer Heilmoor ist das erste im Sinne des NÖ-Heilvorkommen- und Kurortegesetzes auf Grund der Bestimmungen des Bundesgesetzes von 1958 anerkannte Heilpeloid.
Durch das Heilmoorvorkommen, dem Kurhotel Moorbad Großpertholz und die garantierte Be- und Entsorgung auf dem Sektor Wasser, Kanal und Müll erhielt die Gemeinde vom Amt der Nö Landesregierung mit Bescheid vom 10.5.1983 die Bezeichnung BAD zugesprochen. |
Natur & Umwelt |
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Wildkräuterlehrpfad Ein Wanderweg mit Wildkräutern an ihren natürlichen Standorten
Auf diesem Lehrpfad finden Sie 38 verschiedene Wildkräuter (wie z.B. Johanniskraut, Schafgarbe, Waldehrenpreis, Giersch, Mädesüß, Quendel, Sauerklee, etc.) als Küchenkraut und als Heilpflanze, sowie die typischen Merkmale der Pflanze, in deutscher und tschechischer Sprache beschrieben.
Um die Wildkräuter jederzeit leicht bestimmen zu können wurden sie als Jungpflanze, in der Blüte und im Fruchtstand fotografiert und an den Schautfafeln abgebildet.
Ausgangspunkt für eine Wanderung entlang des Wildkräuterlehrpfades ist das Kurhotel Moorbad Großpertholz.
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